Gehöft mit 2 Wohnhäusern verkauft in Usingen

Gehöft mit 2 Wohnhäusern verkauft in Usingen

Das hier beschriebene Objekt „Gehöft mit 2 Wohnhäusern verkauft in Usingen“ wurde von VIVAT Immobilien vermittelt. KLEINOD: Historisches Gehöft mit 2 Wohnhäusern, Schmiede und Garten.

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KLEINOD: Historisches Gehöft mit 2 Wohnhäusern, Schmiede und Garten.

Dieses Gehöft bietet – mit Ausnahme von Großtierhaltung – alles, was ein solches Anwesen attraktiv macht: Zwei historische Wohnhäuser; das Hintere mit großzügiger Aufteilung und edler, individueller Ausstattung; das Vordere mit guter Grundsubstanz und Gestaltungsmöglichkeiten, eine offene Remise mit angrenzendem Nebenbau (= Sauna), Hoffläche, rückseitiger Garten und das historische Schmiedehäuschen.

Das Grundstück wurde bereits anno 1707 mit dem vorderseitigen Wohnhaus bebaut, womit dieses vermutlich das Älteste im Ort ist. Es wurde 2006 teilmodernisiert, es empfehlen sich hier noch der Austausch der Fenster und mittelfristig der Heizungsanlage, sowie Ausbau/Renovierung einzelner Zimmer. Keller und Dachstuhl befinden sich trotz des Alters in gutem Zustand.

Das Baujahr der rückseitigen, ursprünglichen Scheune ist unbekannt, diese wurde jedoch zunächst 1982 in ein Wohnhaus um- und von den jetzigen Eigentümern 2006 erworben, und hochwertig und stilvoll ausgebaut.

Kurzbeschreibung hierzu:
EG: Großes Eingangsfoyer mit offener Treppe und dahinter einen stilvollen Verbund aus Wohnzimmer, Esszimmer und Küche mit hochwertiger Einbauküche und Zugang zum Garten.
1. OG: Galerie, weiteres großes Wohn-/Kaminzimmer mit zentralem Kachelofen und weiterem Treppenaufgang, Badezimmer und zwei Schlafzimmern.
2. OG: Galerie, Master-Bedroom mit sehr hochwertigem En-suite-Badezimmer, weiteres Schlafzimmer.

Der vordere Teil der ehemaligen Scheune (Tenne) ist nach vorne hin offen und beherbergt nun einen großzügigen Carport mit hohem Luftraum, darüber befindet sich ein Trockenboden.

Die kleine rustikale Schmiede beinhaltet das entsprechende historische Zubehör und verfügt über Stromversorgung.

Ensembleschutz (kein Energieausweis notwendig).

Zentral und dennoch am Rande eines kleinen Ortsteils von Usingen gelegen. Dieser ist über die Taunusbahn an das Usinger Land sowie das Rhein-Main-Gebiet angeschlossen.

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:

Usingen ist eine Kleinstadt im Hochtaunuskreis in Hessen. Der Wohn- und Schulstandort war bis 1972 Kreisstadt des damaligen Kreises Usingen. Usingen an der Usa liegt ca. 35 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main und 50 km nordöstlich von Wiesbaden im Taunus und somit am Rande des Rhein-Main-Gebietes. Usingen grenzt im Norden an die Stadt Butzbach, im Osten an die Gemeinden Ober-Mörlen (beide Wetteraukreis) und Wehrheim, im Süden an die Stadt Neu-Anspach und die Gemeinde Schmitten, sowie im Westen an die Gemeinden Weilrod und Grävenwiesbach.

STADTTEILE:

Usingen (ca. 13000 Einwohner, 2007) besteht aus den Stadtteilen Usingen, Eschbach, Kransberg, Merzhausen, Michelbach, Wernborn und Wilhelmsdorf.

VERKEHRSANBINDUNG:

Auto:
20 Min. zur A661 oder A5.
20 Min zur A3.
45 Minuten Frankfurt Zentrum oder Flughafen.

Bahn:
Usingen verfügt über eine gute Anbindung an das öffentliche Bahnnetz. Die Züge fahren zu den Hauptverkehrszeiten halbstündlich und sonst stündlich nach Bad Homburg, dazu kommen während der Verkehrsspitzenzeiten stündlich durchgehende Züge nach Frankfurt Hauptbahnhof.

SCHULEN:

(1) Christian-Wirth Schule (Gymnasium).
(2) Helmut-Schmidt-Schule (Haupt- und Realschule).
(3) Saalburgschule (Berufsschule).
(4) Astrid-Lindgren-Schule (Grundschule).
(5) Buchfinkenschule (Grundschule im Stadtteil Eschbach).

EINKAUFEN:

Supermärkte, Baumarkt, Einzelhandel, zahlreiche Bäcker, Metzger, Cafés, Restaurants, Wochenmarkt am alten Marktplatz, …

ÄRZTLICHE VERSORGUNG:

Ansässig ist die Hessenklinik Usingen, ein Krankenhaus des Hochtaunuskreises und diverse Facharztpraxen.

FREIZEIT:

Stadtpark, Hallenbad, zahlreiche Vereine inkl. Fußball, Handball, und Tennis.

Klettern:
Am Nordende des Ortsteils Eschbach steht eine Gruppe bis zu 12 Meter hoher Felsen aus Quarzgestein. Kletterer nutzen die Steilwände für Trainingseinheiten, es gibt gut gesicherte Touren mit Felshaken der Schwierigkeitsgrade I-VII, besonders die Südwand der Klippen ist sehr beliebt.

Schwimmen:
Der Hattsteinweiher bei Usingen ist ein 1,6 ha großer See und der einzige Badesee im Usinger Land.

ARCHITEKTUR:

Das Usinger Schloss ist ein preußischer Klinkerbau, der nach einem im Großbrand im Jahr 1873 errichtet wurde. Im Gebäude ist die Christian-Wirth-Schule untergebracht, die an den Usinger Schlossgarten angrenzt. Der Schlossplatz trennt die Unterstadt im Süden von der Oberstadt im Norden. Oberhalb der Schule befindet sich der Schlosspark. Gegenüber dem Schloss liegt das Rathaus aus dem Jahr 1687. Es handelt sich um ein Fachwerkhaus im barocken Stil. Das Herz der so genannten „Neustadt“ bildet die um 1700 durch den Baumeister Benedikt Burtscher errichtete Hugenottenkirche (heute u.a. Stadtbücherei) mit dem alten Marktplatz.

TELEKOMMUNIKATION:

Usingen ist Standort einer Erdfunkstelle von Media Broadcast.

KLEINE GESCHICHTE:

Mit der Aufgabe des Limes um 260 n. Chr. endete der römische Einfluss im Usinger Raum. Die Brüder Gerhard und Heinrich von Diez erhalten im 13. Jhd. für die Vogtei von Kastel von König Philipp von Schwaben das Patronatsrecht der Kirche und alles Königsgut in Usingen. 1326 erwarb Graf Gerlach von Nassau von Heinrich von Neuweilnau, einem Nachfahren der Grafen von Diez, unter anderem das als „Dorf“ bezeichnete Usingen. 1355 fiel Usingen als Teil von Nassau-Weilburg-Saarbrücken an Graf Johann, unter dem die Umwandlung vom Dorf zur Stadt begann. Es entstand eine befestigte Burg. Die nassauische Burg an der Stelle der heutigen Christian-Wirth-Schule und eine Mauer mit fünf Toren schützten nun das kleine Städtchen, das wohl in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts befestigt worden war und Stadtrechte erhalten hatte. Die Burg in Usingen wurde 1560 völlig umgebaut und erweitert. 1635 fiel Usingen und auch das Schloss einem Brand zum Opfer, den spanische Truppen bei der Plünderung der Stadt während des Dreißigjährigen Krieges gelegt hatten. Ab 1659 residierten in der zum Schloss mit schönem Garten ausgebauten Burg die Grafen und von 1688 bis 1744 die Fürsten von Nassau-Usingen. Eine herausragende Persönlichkeit in der Geschichte Usingens war Fürst Walrad, der bei der Teilung der nassau-saarbrückischen Länder 1659 das Usinger Land erhielt. Er war u.a. Generalfeldmarschall der Niederlande unter Wilhelm III. von Oranien. Das heutige Bild der Stadt hat er entscheidend mitgeprägt. Nach dem Rückgang der Bevölkerung durch den Dreißigjährigen Krieg und den drei Stadtbränden im 17. Jahrhundert siedelte er Hugenotten an und ließ die Neustadt anlegen. Erst 1744 verlagerte Fürst Karl seine Residenz von Usingen nach Wiesbaden-Biebrich. Damit endete Usingens Zeit als Residenzstadt.

W O H N H A U S 1 (Vorderhaus, ca. 160 m² Wohnfläche, ohne Spitzboden):

ERDGESCHOSS:

Eingangsdiele mit altem Fliesenboden.
Original-Holztreppe.
Wohnstube (Zimmer 1) mit Laminatboden.
Badezimmer mit Mosaik-Bodenbelag, Wanne, separate Dusche, Waschbecken und WC.
Küche mit einfacher Einbauküche, Theke und freiliegendem Fachwerk (PVC-Boden).
Zimmer 2 (Büro), gebeizter Holzdielenboden, separater rückseitiger Eingang.

1. OBERGESCHOSS:

Diele (Laminatboden).
Zimmer 2 (über Bad).
Zimmer 3, großes Schlaf- oder Studiozimmer mit 2 Ebenen und Fachwerk-Raumteiler (unrenoviert).
Zimmer 4 (über Wohnstube) mit Laminatboden.

DACHGESCHOSS / SPITZBODEN:

Original-Holztreppe und Holztür.
Geschoss teil-ausgebaut und beheizt.

KELLERGESCHOSS (Ziegelmauerwerk/Bruchstein, 1,80m Deckenhöhe):

Zugang zu Kellerraum 1 in der Eingangsdiele, Bruchsteintreppe, Hausanschlüsse (Wasser, Strom). Estrichboden.
Zugang zu Kellerraum 2 von Zimmer2 (Büro) aus, Betontreppe, erdberührt (Stampflehm). Ältere Öl-Zentralheizung.
Glasfaser-Kunststoff-Öltanks (4 x 1.000 l).

REMISE:

Einseitig offener Abstellbereich.
Geschlossener Saunabereich mit Saunakabine, große Mosaikbodenfläche mit offenem Duschbereich.
Nicht ausgebauter Dachspitz (Zugang vom Wohnbereich Haus 2 aus).

CARPORT:

Dem Haus 2 vorgelagerter, offener Teil der ehemaligen Scheune.
Stellplatz für 1 Pkw und Motorrad und/oder Fahrräder.

W O H N H A U S 2 (ehem. Scheune, ca. 252 m² Wohnfläche).

ERDGESCHOSS:

Eingangsfoyer mit hohem Luftraum und breiter Holztreppe ins 1. OG.

Großes Ensemble aus Esszimmer, Wohnzimmer 1 und Küche:
– Bodenbelag kpl. Feinsteinzeug in Schieferoptik.
– Wohnzimmer 1 mit Fachwerk-Teilern und Ausgang zum rückseitigen Garten.
– Esszimmer mit Ausgang zum Garten.
– Offene Küche mit hochwertiger Einbauküche.
Gäste-WC 1.
Hauswirtschaftsraum mit Anschlüssen (gefliest).
Kleine Kammer.

Abstellraum 1.
Abstellraum 2 und Ausgang 2 vorderseitig.
Separater Außen-Abstellraum 3.

ZWISCHENGESCHOSS:

Treppenpodest.
Zugang zum Dachboden des Carports.

1. OBERGESCHOSS:

Galerie 1.
Gäste-WC 2.
Schlaf-/Kinderzimmer 1.
Schlaf-/Kinderzimmer 2.
Badezimmer 1 mit Dusche, Waschbecken, Bidet und Carraramarmor-Bodenbelag.
Wohnzimmer 2 mit zentralem Kachelofen und in die Fachwerk-Außenfront eingepasste Fenster, Feinsteinzeug-Bodenbelag in Schieferoptik.

** Wohnräume und Galerie (außer Wohnzimmer 2) mit Pitch-Pine-Massivholzdielen belegt.

2. OBERGESCHOSS:

Holztreppe.
Galerie 2.
Schlaf-/Kinderzimmer 3, teilw. Sichtfachwerk, Einbauschrank und großes Kinder-Hochbett mit Leiter.
Elternschlafzimmer / Masterbedroom mit en-Suite-Bad 2: Pitch-Pine-Massivholzdielen, 2 Braas-Dach-Schiebefenster, Badezimmer 2 mit Wanne (45°), offener abgemauerter Dusche, 2 Waschtischen, WC und Handtuch-Heizkörper.

** Wohnräume und Galerie mit Pitch-Pine-Massivholzdielen belegt.

HEIZUNGS-/KELLERRÄUME, auf Erdgeschoss-Ebene seitlich:

Zugang vom Hof aus.
Keller 1 mit Öl-Niedertemperatur-Heizungsanlage, Wasseranschlüsse/Waschbecken.
Keller 2 mit Lagerfläche, Durchgang zu Außenabstellraum und zum rückseitigen Garten.

Öltank (für Haus 2) vor dem Haus unterirdisch.