Historisches Gehöft (ehem. Pfarrhaus) – perfekt saniert mit viel Komfort, …

Das ehemalige Pfarrhaus stammt aus 1615 bzw. 1753 (Ausbau) und wurde 1995 von dem heutigen Eigentümer vollständig und fachmännisch kernsaniert. Für die Nebengebäude besteht eine Ausbauoption, für die bereits eine Planung vorliegt. Das Gesamt-Ensemble steht unter Denkmalschutz und befindet sich in einem liebevoll gepflegten Zustand.

Zitat aus einem Buch über die Kulturdenkmäler in der Wetterau:
„Große, zur Straße offene Hofreite. Beide Seiten eingefaßt von großer, barocker Scheune, diese durch den Straßenausbau um ein Gefach dezimiert. Stall und andere Nebengebäude in Bruchstein bzw. Fachwerk. In der Mitte als Querriegel das Pfarrhaus, datiert 1615. Der Kernbau riegelförmig parallel zur Strasse mit starkem Geschoßüberstand, holzverschindelt, seltenes Renaissance-Fachwerk zu erwarten. Kulturdenkmal aus wissenschaftlichen und ortsgeschichtlichen Gründen.“

HEIZTECHNIK:
Zum Teil Fußbodenheizung (Diele, Küche, Esszimmer, und Bad im Obergeschoss).
Das Wohnhaus wird einer Gas-Brennwertheizung beheizt, die so dimensioniert ist, auch das noch auszubauende Nebengebäude mit versorgen zu können. Der Flüssiggastank befindet sich unterirdisch im Garten.

BEMERKUNGEN ZUR TECHNIK UND BAUMEDIZIN:
Wesentliche moderne Bau-Leistungsmerkmale sind Schallschutz und Wärmedämmung. Feuchteregulierende Eigenschaften moderner Baumaterialien bringen eine spürbare Verbesserung des Raumklimas durch Erhöhung der Wasserdampfdiffusionsgeschwindigkeit. Jeder Mensch transpiriert ca. 1 Liter Wasser, also 1700 Liter Wasserdampf pro Tag. Konstante, reduzierte Luftfeuchte bedeutet reduzierter Feinstaubgehalt der Luft und somit reduzierte Elektrostatik, reduzierte Geruchsbelästigung und Hautfreundlichkeit. Beispielsweise reduzieren Kaolinitlehme und diffusionsoffene Sumpfkalkputze Pilz- und Insektenbefall von Fachwerkbauten und werden immer häufiger auch bei massiven Neubauten eingesetzt. Bei Fragen zu energiesparendem und gesundheitsbewusstem Wohnen und Investitionsnachhaltigkeit beraten Sie gerne unsere Experten.
BEMERKUNG ZUR NACHHALTIGKEIT:
Ein wesentlicher Grund für die Haltbarkeit von Fachwerkgebäuden über Jahrhunderte ist die geringe Gleichgewichtsfeuchte von lehmhaltigen Werkstoffen, die neben den positiven medizinischen Aspekten auch Energieeinsparungen zur Folge hat. Beispiel: Der Abbau von 10% Feuchte bringt einen 77% höheren Dämmwert. Der K-Wert verbessert sich von z.B. 1,4 auf 0,4. Das ist eine K- Wert- Differenz von 1,0 also eine Einsparung von 10 Liter Heizöl pro m² Außenwandfläche pro Jahr. Bei einer Außenwandfläche von 200 m² sind das 2000 Liter gespartes Heizöl pro Jahr!

Bitte fordern Sie unser sehr aussagekräftiges Exposé mit vielen Fotos an. Geben Sie dabei unbedingt Ihre postalische Anschrift an, da das die pdf-Datei aufgrund ihrer Größe nicht per Mail verschickt werden kann!

Von der Straße zurückgesetzt mit Blick ins Naturschutzgebiet.
Der bekannte Vulkanradweg, der bis auf wenige Ausnahmen die ehemalige Bahntrasse der Vogelsbergbahn nutzt, führt hinter dem Grundstück vorbei.

MIKRO- UND MAKROUMGEBUNG:
Ortenberg grenzt im Norden an die Stadt Nidda, im Nordosten an die Gemeinde Hirzenhain, im Osten an die Stadt Gedern und die Gemeinde Kefenrod, im Süden an die Stadt Büdingen, im Südwesten an die Gemeinde Glauburg, sowie im Westen an die Gemeinde Ranstadt.

Ortenberg besteht aus den Stadtteilen Bergheim, Bleichenbach, Eckartsborn, Effolderbach, Gelnhaar, Lißberg, Ortenberg, Selters, Usenborn und Wippenbach.

Wenige Fahrminuten zur A45.

Entfernungen:
Frankfurt: ca. 53 km (ca. 45 Fahrminuten)
Gießen: ca. 55 km (ca. 45 Fahrminuten)
Kreisstadt Friedberg ca. 22 km (ca. 30 Fahrminuten)

GESCHICHTE:
Nachweisbar ist eine Besiedlung im Gebiet um die jetzige Stadt bereits für die Zeit um 5000 bis 2000 vor Christus. Kelten siedelten in der Region, es folgten die Römer und später ließen sich die Franken nieder. Im 12. Jahrhundert erlangte die Stadt mit ihrer Burg geschichtliche Bedeutung. Erstmals urkundlich wurde 1166 und 1176 ein Werner und ein Heinrich von Ortenberg erwähnt, was darauf schließen lässt, dass die Burg bereits zu diesem Zeitpunkt bestand. Ortenberg wurde zum zentralen Punkt für das Zehntgericht, für Messen und Märkte. Aus der alten Mark Glauburg entwickelte sich das Landgericht Ortenberg. Wann Ortenberg Markt- und Stadtrechte erlangte, ist bislang ungeklärt. In Grundstücksverträgen aus dem Jahr 1266 wurden Zeugen aus Ortenberg erstmals als Bürger bezeichnet, was auf Stadtrechte bereits zu dieser Zeit hindeutet.

Gleichfalls auf das Jahr 1266 wird die Stadtmauer datiert. Der gotische Kirchenturm der Marienkirche soll im Jahre 1325 erbaut worden sein, die Neuerbauung des Chores und die Anschaffung des Chorgestühls werden auf die Jahre 1383 bis 1385 datiert. 1422 erschien der Ortenberger „Kalte Markt“ erstmals in Stadtrechnungen. In den Jahren 1450-1453 wurde die Hallenkirche erbaut und erstmals das Kaufhaus (Rathaus) erwähnt.

In den Jahren 1624 bis 1627 fanden größere Umbauarbeiten in der Burg statt, die im Umbau zum Schloss mündeten. Im Jahre 1634 wurden Stadt und Schloss durch die Kroaten zerstört. Ebenfalls 1634 zeichnete und beschrieb Matthäus Merian die Stadt. 1821 ging das Ortenberger Stadtgericht an die Hessischen Amtsgerichte über. Der Abbruch der inzwischen militärisch überflüssigen und verkehrstechnisch hinderlichen Tore und Brücken erfolgte 1842.

ERDGESCHOSS:
Geräumige Diele.
Gästezimmer. Gäste-Bad mit Dusche.
Wohnküche mit Abgang zum Keller/Gewölbekeller und Zugang zum Wirtschaftsraum mit Heizung.
Esszimmer mit Kaminofen.

OBERGESCHOSS:
Diele.
Schlafzimmer mit Ankleideraum.
Großes Bad mit Wanne und Dusche.
2 weitere Schlaf-/Gäste-/Kinderzimmer.

DACHGESCHOSS:
Großer Wohnraum/Atelier mit Kaminofen (Arbeitsecke mit Sichttrennung möglich).
1 Schlaf-/Gäste-/Kinderzimmer.
Duschbad.

UNTERGESCHOSS:
Kellerraum. Gewölbe-/Weinkeller.

Prächtige Scheune als Garage, etc.
Nebengebäude mit Ausbau-Option eines Appartments. Weitere Nebenräume.

Angelegter Park mit vielen Freisitzplätzen in Sonne und Schatten, Teich, Teichhaus, Gewächshaus, Gerätehaus, Schattengarten mit Brunnen, Kräuterhochbeet, …

Objekt ID:15077
Kaufpreis:485.000,00 EUR
Zimmer:6
Wohnfläche:240,00m²
Land area:2.386,00m²
Grundfläche:200,00m²
Baujahr:1615
Miscellaneous info:Mehr zu diesem und über 400 weiteren Objekten finden Sie auf unserer Homepage unter www.vivat-immobilien.de.Unsere Homepage bietet Ihnen auch einige interessante Artikel unter "Wissenswertes". Schauen Sie doch mal rein...VIVAT - Immobilien-Systemhaus seit 1989 Zentrale in Usingen/Taunus Regionalvertretungen: Wiesbaden - Mainz - Bad Homburg - Airport - Wetterau - Gießen/Wetzlar
Preise zuzüglich Mehrwertsteuer:nein
Courtage:5,95 % v. Brutto-VKPreis (inkl. MwSt)
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